Thema:  Die Gesteinssammlung >  Die Sammlung der Bau- und Dekorgesteine

Kalk-Phyllit

Campan grand mélange
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Vorderseite des Stücks (Ab7001); Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Vorderseite des Stücks (Ab7001); Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Rückseite des Stücks (D6000); Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Rückseite des Stücks (D6000); Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Vorderseite des Stücks (E603); Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Vorderseite des Stücks (E603); Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Vorderseite des Stücks (H680); Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Vorderseite des Stücks (H680); Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Überblicksaufnahme mehrer "Campan grand mélange" Kalk-Phyllit-Proben, wie sie im Schaubereich in Saal I des NHM zu sehen sind; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Überblicksaufnahme mehrer Campan grand mélange Kalk-Phyllit-Proben, wie sie im Schaubereich in Saal I des NHM zu sehen sind; Foto: A. Schumacher, NHM Wien

Der Kalk-Phyllit "Campan grand mélange" (auch als "Ribbon Campan" bezeichnet) aus dem Département Hautes-Pyrénées, Frankreich, wird als Dekorstein verwendet. Charakteristisch ist seine Wechsellagerung von grünen (dominiert von Chlorit) und roten (durch Hämatit) Bändern, die häufig von weißen Adern durchzogen sind. Der Steinbruch wurde bereits in der Antike und im Mittelalter abgebaut. Unter dem französischen König Ludwig dem XIV. wurde dieser 1692 exklusiv zum königlichen Steinbruch erklärt. Der Steinbruch wurde bis ins 20. Jahrhundert genutzt und ist nun stillgelegt.

Datierung

Oberes Devon

Fundort

Espiadet > Hautes-Pyrénées > Frankreich

± 1400 km vom NHM entfernt

Kurator

Lidia Pittarello

Mineralogie-Petrographie

Verfasser

Ludovic Ferrière

Abteilung / Sammlung

Mineralogie-Petrographie > Bau- und Dekorgesteine

Inventarnummer

Ab7001, D6000, E603, H680

Saal / Vitrine

I / Vitrinen 135/5/2-3-4 und 131/3/2

Website Abteilung

NHM - Mineralogie-Petrographie

Website Sammlung

NHM - Sammlung Bau- und Dekorgesteine

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Zusatzinformation

In Frankreich ist das Gestein in vielen berühmten Gebäuden verbaut, wie z.B. dem Louvre. Im Schloss Versailles wurde "Campan grand mélange" vor allem für die Innenräume verwendet (Wanddekor, Kamine, etc.) aber auch für die Säulen im Außenbereich.

Zeitpunkt und Person Sammlungseingang:

Ab7001: 1806 (oder davor).

D600: 1887 als Geschenk von Herrn Felix Karrer.

E603: 1888 als Geschenk der Marmorhandlung Gebrüder (Jakob und Gutbert) Pfister in Rohrschach (Schweiz).

H680: 1901 als Geschenk von Herrn Felix Karrer.

Auch in Wien gibt es schöne Beispiele, wie im Burgtheater (die Säulen im Vestibül) und in einigen Wiener Palais (z.B. im Palais Rothschild).

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