Herpetologische Sammlung

Lurche (Amphibien) und Kriechtiere (Reptilien)
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Brauen-Glattstirnkaiman (31565): Foto: L. Lammerhuber
Brauen-Glattstirnkaiman (31565): Foto: L. Lammerhuber
NMW 35944:1, Exemplar in der Alkoholbelegsammlung; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
NMW 35944:1, Exemplar in der Alkoholbelegsammlung; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Ventral- Ansicht; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Ventral- Ansicht; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Freilandaufnahme; Foto: C. Riegler
Freilandaufnahme; Foto: C. Riegler
Freilandaufnahme; Foto: F. Tiedemann
Freilandaufnahme; Foto: F. Tiedemann

Herpetologie beschäftigt sich mit den Wirbeltierklassen der Lurche (Amphibien) und Kriechtiere (Reptilien), welche die phylogenetischen Wurzeln aller landlebenden Wirbeltiere darstellen. Das kennzeichnendste Merkmal der rezenten Reptilien ist ihre trockene, drüsenarme, aus Hornschuppen, Schildern oder Platten bestehende Körperbedeckung, besonders charakteristisch für Amphibien ist eine nackte, wenig verhornte, drüsenreiche Haut, ohne Schuppen, Federn oder Haare.

51 Inhalte zum Sammlungsthema "Herpetologie"

Brauen-Glattstirnkaiman

Diese mit maximal 1,6 Metern Länge recht kleinwüchsige Panzerechsenart ...

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Steindachners Wurmechse

Die zur Familie der Amphisbaenia gehörenden wurmartigen und ...

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Laubfrosch

Kleiner, vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiver Baumfrosch mit ...

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Kammmolch

Breit- und flachköpfiger Wassermolch mit kräftigen Beinen und ...

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Das Naturhistorische Museum Wien, eine der größten außeruniversitären ...

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Rotbauchunke

Die Rotbauchunke ist ein stark wassergebundener, tag- und nachtaktiver ...

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Schlingnatter

Kleine, selten über 60 cm lange, bodenlebende, lebendgebärende ...

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Arrauschildkröte

Die Arrauschildkröten der Feuchtgebiete Südamerikas gehören mit ...

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Alpensalamander

Bis 16 cm lange, vollkommen schwarz gefärbte Erdsalamander vorwiegend ...

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Kreuzotter

Bis 60 cm (Männchen) bzw. 70 cm (Weibchen) lange, bodenlebende, ...

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Würfelnatter

Bis zu 100 cm (Weibchen) bzw. 70 cm (Männchen) lange tagaktive ...

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Afrikanische Weichschildkröte

Weichschildkröten haben einen weichen, lederartigen Panzer. Sie ...

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Brückenechse

Brückenechsen sind die letzten lebenden Vertreter der Ordnung ...

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Kroatische Gebirgseidechse

Zierliche Eidechse mit flachem Kopf und Körper. Gesamtlänge bis ...

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Nilkrokodil

Das größte Krokodil Afrikas erreicht meist Längen von 3 bis 4 ...

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Gelbbauchunke

Die Gelbbauchunke ist ein stark wassergebundener, tag- und nachtaktiver ...

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Teichfrosch

Der Teichfrosch ist ein tag- und dämmerungsaktiver Wasserfrosch, ...

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Mauereidechse

Die Mauereidechse besitzt einen flachen, spitzen Kopf und einen ...

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Kreuzkröte

Die vorwiegend nachtaktive Kreuzkröte ist ein mittelgroßer Froschlurch ...

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Äskulapnatter

Größte heimische, bis 180 cm Länge erreichende, wärmeliebende, ...

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Alpenkammmolch

Breitköpfiger Wassermolch mit kräftigen Beinen und einer Gesamtlänge ...

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Zauneidechse

Gedrungene, plumpe, bodenbewohnende Eidechse mit kurzem, hohen ...

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Ungarischer Moorfrosch

Langbeiniger, schlanker Braunfrosch mit kurzer spitzer Schnauze ...

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Europäische Sumpfschildkröte

Die einzige heimische Schildkrötenart erreicht etwa bis 25 cm ...

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Eiselts Blindwühle, Penis-Schlange

Aquatisch lebende Blindwühle, bisher aus 2 verschiedenen, voneinander ...

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Donaukammmolch

Schmalköpfiger, kurz- und dünnbeiniger Wassermolch mit einer ...

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Knoblauchkröte

Ein gedrungener, vorwiegend nachtaktiver Froschlurch mit einer ...

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Borneo-Taubwaran

Taubwarane sind auf Borneo endemisch. 1877 beschrieb Steindachner ...

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Grasfrosch

Kräftiger, außerhalb der Laichzeit vorwiegend dämmerungsaktiver ...

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Komodowaran

Mit bis zu 70 kg Masse und einer Körperlänge bis 3 Meter ist ...

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Springfrosch

Langbeiniger, schlanker und spitzköpfiger Braunfrosch, dessen ...

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Abingdon-Galapagosschildkröte

Die Riesenschildkröten der Galapagos-Vulkaninseln werden heute ...

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Madagassisches Riesenchamäleon

Größte bekannte Chamäleonart, im Unterscheid zu nahverwandten ...

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Ringelnatter

bis zu 150 cm (Weibchen) bzw. 100 cm (Männchen) lange, tagaktive ...

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Seefrosch

Tag- und abendaktiver, langbeiniger, stumpfschnäuziger Wasserfrosch ...

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Europäische Hornviper ...

Weibchen dieser Giftschlange erreichen bis 85 cm, Männchen bis ...

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Kleiner Wasserfrosch

Tag- und abendaktiver, spitzschnäuziger, kurzbeiniger Wasserfrosch, ...

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Blindschleiche

Beinlose, bodenbewohnende, lebendgebärende (ovovivipare) Echse ...

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Bergeidechse

Bis 18 cm lange, kurzbeinige Eidechse, deren Schwanz wenig vom ...

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Seychellen - Klappbrustschildkröte

Die genetischen Untersuchungen zeigten eindeutig, dass es sich ...

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Fadenmolch

Gesamtlänge bei Männchen bis 8,5 cm, bei Weibchen bis 9,5 cm. ...

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Wiesenotter

Die österreichischen Vorkommen dieser Giftschlange sind in jüngster ...

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Bergmolch

Ein mittelgroßer, gedrungener Wassermolch mit glatter oder feinkörniger ...

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Strahlenschildkröte

In den Jahren 1896 bis 1920 wurden in den Präparationswerkstätten ...

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Feuersalamander

Ein vorwiegend nachtaktiver, landbewohnender Erdsalamander von ...

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Erdkröte

Kräftiger, tag- und nachtaktiver Froschlurch, bei dem das Weibchen ...

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Teichmolch

Gesamtlänge bei Männchen bis 11 cm, bei Weibchen bis 9,5 cm. ...

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Pärchen des Gangesgavials

Der Gangesgavial ist der einzige rezente Vertreter der Krokodilfamilie ...

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Maskarenen-Sattelrücken-Schildkröte

Diese hochrückige Schildkötenart wurde um 1802 auf der Insel ...

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Wechselkröte

Mittelgroßer (Männchen bis 8 cm, Weibchen bis 9 cm), vorwiegend ...

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Smaragdeidechse

Mit bis zu 40 cm Länge die größte heimische Eidechse. Sie besitzt ...

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Kurator

Silke Schweiger

1. Zoologie (Wirbeltiere)

Abteilung / Sammlung

1. Zoologie (Wirbeltiere) > Herpetologie

Zusatzinformation

Die Amphibien umfassen die Froschlurche (Frösche, Kröten, Unken - etwa 6600 Arten), die Schwanzlurche (Molche, Salamander - etwa 700 Arten) und die Schleichenlurche (Blindwühlen - etwa 205 Arten). Zu den Reptilien zählen die Krokodile (Krokodile, Alligatoren, Kaimane, Gaviale - 24 Arten), die Schildkröten (etwa 350 Arten), die Echsen (Eidechsen, Warane, Geckos, Skinke, Agamen, Leguane etc. - etwa 6300 Arten), die Schlangen (Nattern, Vipern, Ottern - etwa 3600 Arten) und die Brückenechsen (1 Art).

Herpetologie untersucht die Amphibien und Reptilien mit Hilfe von morphologischen, embryologischen, physiologischen, ökologischen, systematischen, taxonomischen, molekularbiologischen, chorologischen und ethologischen Methoden. Traditionell sind die Morphologie, Systematik und Chorologie die am weitesten verbreiteten wissenschaftlichen Arbeitsmethoden an Museen, da sie an konserviertem Material angewendet werden können und umfangreiche Stichproben in den musealen Sammlungen zur Untersuchung zur Verfügung stehen.

Die wissenschaftlich herpetologische Sammlung des Naturhistorischen Museum Wien umfaßt derzeit etwa 210.000 Objekte, von denen die überwiegende Mehrzahl (über 200.000) in Form von Alkoholpräparaten konserviert ist. Den kleineren Teil (etwa 6.000 Objekte) stellen Trockenpräparate (Skelette, Stopfpräparate) dar. Die Anfänge der Sammlung und damit die ältesten Präparate datieren um das Jahr 1800.

Herzstück der wissenschaftlichen Kollektion ist die Sammlung von Typusexemplaren, die derzeit Typen von gut 210 Amphibien- und 570 Reptilientaxa beinhaltet.

Siehe auch folgende Inhalte ..